• Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch (10. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548613179
  • ISBN-13: 978-3548613178
Zur Autorin
Anne Töpfer ist das Pseudonym der Autorin Andrea Russo,die bereits viele erfolgreiche Erwachsenen und Jugendromane veröffentlicht hat.
Bereits als junges Mädchen kochte sie leidenschaftlich gerne mit ihrer Großmutter Marmelade ein.
Aus dieser Zeit hat sie noch viele Rezepte aufbewahrt und verzaubert ihre Familie regelmäßig mit verschiedenen Konfitürenkreationen.
Das Buch
Sonntage sind JuNo-Tage.Sie sind nur für Julian und Nora bestimmt.
Sie unternehmen Ausflüge,kochen gemeinsam und probieren leidenschaftlich die unterschiedlichsten Marmeladenrezepte aus.
Jeden Monat kreiert Nora eine neue Sorte für Julian.
Ausgerechnet an einem JuNo Tag passiert das Unvorstellbare:Julian erleidet beim Joggen einen Herzinfarkt und stirbt.
Nora versteht die Welt nicht mehr.Anstatt zu trauern,kocht sie Marmelade für Julian,der nie wieder zurückkommen wird.
Ein Jahr später findet Nora einen Brief,den Julian,kurz bevor er starb,erhalten hat:Er ist von seiner Großtante Klara,die ihm ein Rezept für Brombeerkonfitüre verrät Julian hatte vor Nora zum Hochzeitstag damit zu überraschen.
Nora erinnert sich nur entfernt an die Erzählungen über die Schwester von Julians Großvater,die zurückgezogen in einem kleinen Dorf in der Vorpommerschen Boddenlandschaft lebt.
Sie antwortet Klara,und zwischen den beiden Frauen entwickelt sich eine besondere Freundschaft.
Nora erfährt,dass Klara schon immer eine Marmeladenmanufaktur gründen wollte,und sie schmieden gemeinsam Pläne,eine solche eröffnen.
Dabei kommt Nora einem großen Familiengeheimnis der Nachkriegszeit zwischen Ost und West auf der Spur.

Meine Meinung

Dieses Buch ist mal ganz anders. Eigentlich lese ich ja viel Krimi und Thriller.
Doch das war mal etwas anderes, zumal ich nicht gedacht hätte, das mir das Buch so gut gefallen könnte.
Ich muss sagen, diese Geschichte hat mich gleich von Anfang an richtig mitgerissen. Es war die Trauer , die ich mit Nora miterleben durfte. Dies hat mich dann beim lesen ebenfalls traurig gestimmt, so wie sich auch Nora am Anfang der Geschichte gefühlt hat.
Aber auch die anderen Charakteren fand ich alle ziemlich sympathisch. Sie haben richtig gut in diese Geschichte rein gepasst.
Zum einen Klara, die nicht immer ganz einfach ist, weil sie immer alles gerne selbst erledigen möchte, was in ihrem alter manchmal nicht immer geht. Doch mir hat sie persönlich recht gut gefallen, denn eigentlich steckt in der harten Schale ein weicher Kern. Somit wurde sie mir immer sympathischer beim lesen. Auch Mandy die sich gut mit Nora verstanden hat, fand ich richtig gut. Ein wenig chaotisch und auch ihr Liebesleben war nicht ganz so einfach, was ich beim lesen dann auch manchmal sehr Witzig fand.
Das Buch hatte für mich eine gute Mischung aus Traurigkeit,Witz und Humor von jedem etwas dabei.
Ich fand es sehr schön, das ich miterleben durfte, wie Nora aus ihrer Trauer aufwachte und dann für einen Neuanfang bereit war.
Den einzigen Punkt den ich habe, das das Ende der Geschichte bei mir noch Fragen offen gelassen hat,die ich gerne noch beantwortet gehabt hätte.
Aber vielleicht gibt es ja irgendwann noch einen nächsten Teil und da würde ich gerne Nora weiter begleiten.
Hier kann ich sagen, der Schreibstil war flüssig und locker und die Charakteren waren alle liebevoll beschrieben. Auch wenn es nicht wenige waren,hatte ich keine Probleme beim lesen.
Was ich noch besonders schön fand,ist, das man im Buch noch sehr schöne Rezepte findet. Also wer gerne Marmelade selbst macht, findet hier nochmal einige schöne Anregungen für sich.

Ich werde auf jeden Fall noch mehr von Anne Töpfer lesen.

One thought on “(Rezension) Das Brombeerzimmer von Anne Töpfer”

  1. Na deine Rezi liest sich doch richtig schön <3 Ich lese zwischen den ganzen Thrillern auch immer gerne mal einen Roman, dieser scheint auch mir gefallen zu können. Sehr schönes Cover auch, wie ich finde. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende dir <3

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