Taschenbuch, Droemer TB 

01.12.2017, 304 S.



ISBN: 978-3-426-30492-1

Zur Autorin 
Mechtild Borrmann,Jahrgang 1960,verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein.Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete,war sie u.a als Tanz und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig.Mit „Wer das Schweigen bricht“schrieb sie einen Bestseller,der mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste zu finden war.Für den „Geiger“wurde Mechtild Borrmann als erste deutsche Autorin mit dem renommierten französischen Publikumspreis Grand Prix des Lectrices der Zeitschrift Elle ausgezeichnet.2015 wurde sie mit „Die andere Hälfte der Hoffung“für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.
Klapptext
Hamburg im Winter 1946/47:Die Bombenangriffe auf Hamburg im Jahr 1943 überlebten der vierzehnjährige Hanno Dietz mit seiner Mutter und der kleinen Schwester nur knapp.Sie flohen und kehrten erst im August 1945 wieder ins völlig zerstörte Hamburg zurück.Steineklopfen,in Trümmern nach Altmetall suchen und der Schwarzmarkt lassen die Familie überleben.
In einem der Trümmerkeller entdeckt Hanno eine tote Frau.
Zurück auf der Straße sammelt er einen kleinen herumirrenden Jungen auf,der erstaunlich gut gekleidet ist.
Das Kind spricht kein Wort.
Auf ihre Vermisstenanzeigen meldet sich niemand.
Und wächst der Junge,den sie Joost nennen,bei den Dietz auf.
Jahre später kommt Joost durch Zufall einem grauenhaften Verbrechen auf die Spur,das auf fatale Weise mit seiner Familiengeschichte verknüpft ist.
Meine Meinung

Ich war sehr gespannt, wie es in dieser Geschichte läuft, weil ich eigentlich derartige Romane nicht lese, aber ich bin gerne immer für was neues offen.
Also ich muss sagen das Buch hat mich von Anfang bis ende mitgerissen. Die Autorin hat alles sehr gut beschrieben und ich habe mit jedem einzelnen in dieser Geschichte mitgefühlt.
Es gibt in dieser Geschichte drei Handlungstränge und ich muss gestehen, das ich am Anfang erst paar Probleme beim lesen hatte, weil ich noch nicht so genau wusste wie alles zusammen hängt. Aber, das hat sich ganz schnell gelegt, denn die Geschichte hat mich so gefesselt, das ich gar nicht mehr da drüber nach gedacht habe. Denn, es hat sich nachher alles wunderbar zusammen gefügt.
Die Autorin Mechtild Borrmann hat alles sehr Authentisch und glaubwürdig beschrieben, sodass bei mir keine Zweifel mehr aufkamen.
Die einzelnen Charakteren sind alle sehr gut ausgearbeitet und man kann bei jedem einzelnen die Angst mit spüren. Was ich beim lesen doch sehr spannend fand. Ich muss sagen, das ich solche Zeiten nicht erleben möchte.
Diese Geschichte hat mich wirklich mal wieder zum Nachdenken gebracht und ich musste feststellen, das wir heutzutage vieles als selbstverständlich sehen und wir manchmal gar nicht mehr wissen, wie gut wie wir es eigentlich haben.
Mich hat der Schreibstil der Autorin wirklich gefesselt und ich kann hier mal wieder eine klare Leseempfehlung geben.

One thought on “(Rezension) Trümmerkind von Mechtild Borrmann”

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