Klapptext

Die Journalistin Emma hat nach einem Skandal ihre Heimatstadt Bremen verlassen.Gerade versucht sie bei einem Berliner Radiosender Fuß zu fassen,da wird der amerikanische Professor Tom Rosenberg ermordet.
Emma gelingt es,als Erste von dem Vorfall in der Universität zu berichten.Sie findet heraus,dass der jüdische Wissenschaftler deutsche Wurzeln hatte und sich durch seine Publikationen in einigen Zirkeln nicht gerade beliebt gemacht hatte.
Bei ihren Recherchen kommt Emma schließlich nicht nur dem ermittelnden Kommissar Edgar Blume in die Quere.
Sie deckt eine unglaubliche Geschichte um Neid,Liebe und Verrat auf,die in die Bauhaus Szene der Vorkriegsjahre reicht und in die selbst honorige Berliner Kreise verstrickt sind.
Und sie merkt fast zu spät,dass der Täter es längst auf sie abgesehen hat.

 

Meine Meinung

Dieses Buch hat lange bei mir im Regal gestanden, aber warum, weiß ich gar nicht so genau.
Eigentlich hat mir der Klapptext von Anfang an gleich gut gefallen. Jedoch muss ich anmerken, das dieses Cover nicht so richtig zum Titel passt, was aber nur meine persönliche Meinung ist.
Ich muss gestehen, das ich Anfänglich beim lesen einige leichte Schwierigkeiten hatte, da ich noch nicht so ganz die Zusammenhänge in dieser Geschichte verstanden hatte.Als ich mich eingelesen hatte, verging das sehr schnell und ich konnte flüssig durch diese Geschichte lesen.
Die einzelnen Charakteren fand ich sehr gut ausgearbeitet, wobei ich hier sagen möchte, das ich Emma nicht syphatisch fand. Sie hat irgendwie eine Art an sich, die etwas schroff ist. Auch die Launen, die sie an den Tag legt, finde ich nicht so besonders attraktiv. Mit ihr konnte ich mich dann auch nicht so richtig anfreunden, aber ich denke, das bringt ihr Beruf so mit sich. Das sie einfach nicht immer nett sein kann, um als Journalistin gute Arbeit zu leisten, kann ich gut Nachvollziehen. Hier hat sie es dann auch sehr gut bewiesen. Ich möchte auch auf Kommissar Edgar Blume hinweisen, der irgendwie wie ein kleiner Handlanger neben Emma wirkte, was ich schon manchmal sehr Witzig fand.
Auch wenn ich am Anfang ein paar Startschwierigkeiten hatte, war dieser Krimi doch ziemlich interessant und auch von der Spannung her hat er mir sehr gut gefallen.Da es sich hier um eine Reihe handelt, werde ich diese auf Jeden Fall weiter verfolgen um zu sehen wie es noch weiter geht um euch weiterhin auf dem laufenden halten zu können.

 

Zur Autorin

Mechthild Lanfermann, 1969 in Niedersachen geboren, studierte Theater, Film- und Fernsehwissenschaften und Journalistik an verschiedenen deutschen Hochschulen und an der Sorbonne in Paris. Seit dem Studium arbeitet sie als Reporterin und Redakteurin, u. a. für den WDR, Radio Bremen, den RBB und Deutschlandradio Kultur. Als Dozentin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover lehrte sie Hörfunk. Ihr Krimi-Debüt „Wer im Trüben fischt“ war 2013 für den Glauser-Preis nominiert. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Berlin.

 

Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten,
ISBN: 978-3-442-74376-6
Verlag: btb
Erschienen:  09.04.2012

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