Klapptext

Über 25 Jahre lang hatten Lilly und Valerie nicht miteinander gesprochen.Dabei waren sie mal beste Freundinnen,engste Vertraute,verschworen gegen den Rest der Welt.Doch als Lilly sich von ihrer Freundin verraten fühlte,brach sie den Kontakt zu ihr ab.Als ihre Mutter stirbt,fasst sich die mittlerweile 47 jährige Valerie ein Herz und schreibt Lilly eine Mail.Lilly ist überglücklich,wieder von der alten Freundin zu hören,und so entwickelt sich,zunächst vorsichtig tastend,aber bald wieder vertraut,ein lebhafter Austausch.

Sie erinnern sich an ihre gemeinsame Kindheit und Jugend und kramen die Briefe und Rezepte aus jener Zeit wieder hervor.Denn mit elf Jahren gründeten die beiden Mädchen einen Rezepteclub und schickten einander über viele Jahre Briefe und Koch oder Backrezepte,vom Kndergeburstagskuchen über den Silvester Nudelsalat bis hin zu Anti Kummer Waffeln und den Küchenexperimenten während der Collegezeit.Und wie sie in gemeinsamen Erinnerungen schwelgen an ihre Jugend,an der erste Lieben,große Pläne und mal mehr,mal weniger Auseinandersetzungen mit den Eltern,kommen sich die Frauen wieder Stück für Stück näher.

Und sie lassen diese Erinnerungen aufleben mit Rezepten für die Speisen,die für sie immer schon mehr waren als einfach nur Essen,nämlich Heimat und Trost.Aber unter der Oberfläche schwelt der nie bereinigte Konflikt,der einst zum Bruch führte,weiter.Als sich die beiden Freundinnen wieder an dem Punkt befinden,an dem sich einst ihre Wege im Zorn trennten,muss sich zeigen,ob ihre Freundschaft groß genug ist,die alten Verletzungen zu verzeihen.Und dann ist da noch ein lange gehütetes Geheimnis,das nach vielen Jahren endlich ans Licht kommt und Lillys und Valeries Freundschaft auf eine harte Probe stellt.Werden sie daran wachsen oder sich endgültig entzweien?

 

 

Meine Meinung

Bei diesem Buch muss ich sagen, das ich doch etwas überrascht wurde, da ich etwas ganz anderes erwartet hatte. Irgendwie passt für mich das Cover sowie auch der Titel nicht zur Geschichte. Es wurde weder über Johannisbeeren geschrieben, noch hat die Geschichte direkt mit Sommer zu tun. Hier steckt eher eine sehr traurige Geschichte drin, worüber ich auch erstaunt war.

Die ganze Geschichte wurde in der Ich Form geschrieben, was ich ja eigentlich sehr mag, aber hier wurde durch das ganze Buch nur E-Mails hin und her verschickt, zwischen Lilly und Valerie, was dann doch für mich nachher etwas langweilig wurde. Wer es mag dem wird das Buch sehr gefallen, aber mir leider nicht so.

Wer sehr gerne Backt und Kocht, der wird dieses Buch lieben, da echt sehr viele Rezepte in dieser Geschichte mit eingebaut sind,was ich persönlich nicht schlecht finde. Bei jeder E-Mail war auch meistens ein Rezept dabei, was den Lese Verlauf echt dann irgendwann unterbrochen hat. Am Anfang habe ich sie mir noch durchgelesen, doch irgendwann habe ich sie nur noch überflogen, weil ich eigentlich eine Geschichte lesen wollte und kein Back oder Kochbuch.

Leider konnte dieses Buch mich nicht so richtig überzeugen.

 

Zur Autorin

Andrea Israel ist Fernsehproduzentin und Drehbuchautorin.Nacy Garfinkel arbeitet als Foodjournalistin und Zeitschriftenredakteurin und hat einen Weinführer veröffentlich.Ihren Roman Johannisbeersommer haben die Autorinnen in den USA zuerst im Selbstverlag veröffentlich.Der Überraschungserfolg hat den beiden zu mehreren Talkshow Auftritten verholfen und zur Gründung zahlreicher Rezeptclubs geführt,wo Frauen Rezepte austauschen und alte Freundschaften wieder aufleben lassen.

 

 

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch (14. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548610196
  • ISBN-13: 978-3548610191

2 thoughts on “(REZENSION) Johannisbeersommer von Andrea Israel Nancy Garfinkel”

  1. Hallo Manuela, schade , dass Du Deine Lesezeit für eine Enttäuschung vergeben hast. Aber so ist es manchmal. Mir ging es mit *Preisselbeertage*so. Das Buch habe ich sogar abgebrochen, da es für mich einfach langweilig war,,,,meine Tochter war begeistert von dieser Lektüre…
    LG Angela

    1. Hallo Angela
      Ja da steckt man nicht immer drin,da andere es aber toll fanden kann es auch sein das es an mir gelegen hat.Geschmäcker sind verschieden was ich auch sehr gut finde sonst würde es ja langweilig werde.
      Liebe Grüße
      Manuela

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