Klapptext

Emma Vaughan,Kommissarin bei der Mordkommission in Sligo an der verregneten Nordwestküste Irlands,fällt auf:Sie ist geschieden und alleinerziehend und Protestantin.Ihr neuer Fall,der Mord an Charles Fitzpatrick,einem hochrangigen Mitglied der protestantischen Kirche,konfrontiert sie nicht nur mit der dunklen Geschichte Irlands,sondern auch mit den Geistern ihrer eigenen Vergangenheit.Die Ermittlungen führen Emma in ein Kloster,in dem in den sechziger Jahren junge Mütter ihre unehelichen Kinder zur Welt brachten.Emma taucht tief in das dunkle Kapitel irischer Geschichte ein.Doch ihre Fragen treffen nur auf eisiges Schweigen.Dabei steht für sie viel auf dem Spiel:Wenn sie nicht schnell Ergebnisse liefert,übernimmt die Mordkommission in Dublin den Fall.Auch privat läuft für Emma nicht alles rund.Ihr Exmann fordert das alleinige Sorgerecht für ihren Sohn Stevie.Und ihre ständigen Rückenschmerzen erträgt sie nur mit einer Handvoll Schmerzmitteln.Da erreicht ein Brief aus Manchester die Mordkommission,dessen Inhalt die Ermittlungen in völlig neue Bahnen lenkt.

 

 

 

Meine Meinung

Mich hat dieses Buch neugierig gemacht, weil die Geschichte in Irland spielt. Was ich auch sehr interessant fand, das diese Geschichte in drei Ebenen geschrieben ist, zum einen in der  Gegenwart und dann in der Vergangenheit  um 2005 herum.  Zusätzlich geht diese Geschichte noch weiter zurück, bis ins Jahr 1965. Ich habe erst gedacht, das könnte beim Lesen Schwierigkeiten machen, diese Zeiten im Auge zu behalten, aber es ist alles sehr gut mit Jahreszeiten gekennzeichnet und somit kann man diese Geschichte sehr gut verfolgen.

Was mich ein wenig gestört hat, das an manchen stellen die Geschichte einfach für mich zu ruhig wurde und manches nur so da hin plätscherte, obwohl ich es wieder gut fand, Emma durch Irland zu begleiten. Emma war mir gleich vom beginn dieser Geschichte an sehr sympatisch. Sie ist zwar ein wenig Chaotisch, was mir aber sehr gut gefallen hat. Hier ist auch alles gut verteilt, zum einen die Ermittlungen und zum anderen das Privatleben von Emma. Dadurch  lernt man Emma doch noch ein wenig besser kennen.

Auch wenn der gesamte Krimi etwas ruhig war und die Spannung nicht immer gleich war, hat mir die gesamte Geschichte doch gut gefallen. Ich denke das liegt auch daran, das Emma in der Geschichte sehr sympatisch herüberkommt. Der Schreibstil war von Anfang bis Ende sehr flüssig und leicht. Ich werde auf jedenfall den nächsten Teil auch lesen wollen.

 

 

 

 

Die Autorin

Barbara Bierach ist eine bekannte Journalistin und Sachbuchautorin.Nach Jahren als Auslandskorrespondentin in New York und Sydney lebt sie heute im irischen Sligo,wo auch ihr erster Krimi Lügenmauer spielt.

 

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch; Auflage: 1. (15. Juli 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548613063
  • ISBN-13: 978-3548613062

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