Klappentext

Wer war Sara Texas? Kaltblütige Serienmörderin oder unschuldiges Opfer?

Staatsanwalt Martin Benner will Bobby Tell eigentlich schnellstmöglich wieder loswerden: Dieser ungepflegte, nach Zigaretten stinkende Kerl wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig. Sein Anliegen ist nicht weniger prekär: Tells Schwester Sara – eine geständige fünffache Mörderin, die sich noch vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm – soll unschuldig gewesen sein, und Benner soll nun posthum einen Freispruch erwirken. Vor Gericht hätte die Beweislage damals nicht mal ausgereicht, um Sara zu verurteilen, doch unbegreiflicherweise legte sie ein umfassendes Geständnis ab und konnte sogar die Verstecke der Tatwaffen präzise benennen. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an

 

 

Meine Meinung

Dieses Buch hat für mich doch sehr ungewöhnlich angefangen. Es wurde mit einem Interview begonnen. Was ich erstmal sehr komisch fand, aber da wollte ich dann auch gleich wissen, wie es in der Geschichte weiter geht. Also die ersten Seiten fand ich jetzt nicht so spannend, doch irgendwie hat mich diese Geschichte in ihren Bann gezogen. Wahrscheinlich war der Anfang für mich schon etwas zu ungewöhnlich. Anfänglich habe ich mich auch erst etwas schwer getan beim lesen, da es doch einige Verwirrungen gab, die ich erstmal nicht richtig zuordnen konnte. Doch je mehr man liest desto logischer wird nach und nach alles. Zu wem ich dann gar keinen Bezug aufbauen konnte, war Martin Benner. In seinem Job mag er ja sehr gut sein, aber sonst war er für mich nur ein arroganter Mensch, was mir persönlich nicht gefiel. Da habe ich manchmal gedacht, dich möchte ich mal persönlich kennen lernen, um ihn mal wieder auf die Erde zurück holen. Mit den anderen Charakteren bin ich beim lesen sehr gut klar gekommen und die Autorin konnte sie mir näher bringen. Auch wenn ich anfänglich Startschwierigkeiten hatte, so muss ich feststellen, das ich am ende noch mal so richtig belohnt worden bin. Mehr schreibe ich hier auch nicht dazu, denn das müsst ihr schon selber heraus finden. Ich freue mich auch schon auf den zweiten Teil.

 

 

Zur Autorin

Kristina Ohlsson, Jahrgang 1979, arbeitete im schwedischen Außen- und Verteidigungsministerium als Expertin für EU-Außenpolitik und Nahostfragen, bei der nationalen schwedischen Polizeibehörde in Stockholm und als Terrorismusexpertin bei der OSZE in Wien. Mit ihrem Debütroman „Aschenputtel“ gelang ihr der internationale Durchbruch und der Auftakt zu einer hoch gelobten Thrillerreihe um die Ermittler Fredrika Bergman und Alex Recht, die mit „Sündengräber“ spektakulär ausklingt. Neben der Veröffentlichung zahlreicher Jugendbücher schuf Kristina Ohlsson außerdem einen neuen Ermittler: Anwalt Martin Benner, der in „Schwesterherz“ und „Bruderlüge“ einen aufsehenerregenden Fall zu lösen hat.

 

  • Broschiert: 480 Seiten
  • Verlag: Limes Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (10. April 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3809026638
  • ISBN-13: 978-3809026631

2 thoughts on “(REZENSION) Schwesternherz von Kristina Ohlsson”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.