(REZENSION) Lotusblut von Judith Winter

Die beiden jungen Kommissarinnen Emilia Capelli und Mai Zhou werden an den Tatort eines mysteriösen Doppelmordes gerufen:Im vierzehnten Stock eines Frankfurter Luxushotels liegen die Leichen des Unternehmers Peter Klatt und seiner Frau Ramona.Beide wurden durch einen gezielten Schuss in die Stirn getötet.Das etwa zehnjährige asiatische Mädchen,das sie bei sich hatten,ist zunächst unauffindbar.Noch im Hotel läuft jedoch das völlig verstörte Kind Emilia in die Arme.Die Kleine scheint unversehrt,schweigt aber beharrlich.Eine mehr als ungute Situation:Die einzige Zeugin spricht nicht,und auch sonst gestalteten sich die Ermittlungen zäh.Dann scheint endlich Bewegung in den Fall zu kommen:Onkel und Tante des Mädchens,der chinesische Geschäftsmann Sun Chang und seine Frau Wu Yuen,melden sich bei der Polizei.Doch noch während Em und Zhou die beiden befragen,verschwindet Kaylin erneut.Zum zweiten Mal lässt die Abteilung für Kapitaldelikte der Zentralen Kriminaldirektion Frankfurt am Main das erfolgreiche Team um Capelli und Zhou in einem Fall von höchster Brisanz ermitteln:Sie müssen Kaylin finden,bevor es der Mörder tut.Jede Minute zählt.

 

Ich habe bereits den ersten Teil „Siebenschön“ von Judith Winter gelesen, deshalb wollte ich natürlich auch Lotusblut lesen. Damit ich auch weiterhin erfahre, wie sich das Ermittlerduo Emilia Capelli und Mai Zhou  in ihrer Ermittlungsarbeiten schlagen und ob sie sich auch weiterentwickelt haben. Auch wenn die einzelnen Geschichten abgeschlossen sind, würde ich immer sagen, man sollte der Reihe nach lesen, damit man immer wieder gut in die Geschichte rein kommt.

Wie auch schon bei Siebenschön, ist man hier auch gleich in der Geschichte drin. Wie erwartet ist auch hier wieder die Spannung hoch, weil man gleich wieder ab der ersten Seite im Geschehen drin ist. Auch wenn man meint, die Zusammenhänge gleich zu kennen, wird man doch in der Geschichte wieder einmal eines besseren belehrt. Denn auch wenn man meint das man den Täter kennt, kommt von der Autorin eine Wendung und ist mal wieder auf die falsche Fährte gelockt worden. Was die Spannung bei mir mal wieder hoch gehalten hat. Somit ist man immer wieder neu am Rätseln, was mir immer wieder großen Spaß macht.
Über das Ermittlerduo konnte man auch auf einigen Seiten noch was lesen. So kam dann noch einiges Privates dazu und ich war sehr gespannt, wie sie sich entwickelt haben. Was dann die Autorin auch mal wieder gut rüber gebracht hat. Mir waren beide weiterhin sehr sympatisch und ich bin mal wieder gut Unterhalten worden.
Trotzdem möchte ich anmerken, das mir Siebenschön doch etwas besser gefallen hat als Lotusblut. Ich weiß nicht warum, aber hier hat mir noch irgendetwas kleines gefehlt.Ich werde aber weiterhin diese Reihe weiterhin verfolgen, schon alleine, um zu sehen wie es mit Emilia Capelli und Mai Zhou weiter geht.

 

 

 

Judith Winter,1969 in Frankfurt am Main geboren,studierte Germanistik und Psychologie in Berlin und Wien und arbeitete viele Jahre in einem renommierten wissenschaftlichen Institut,bevor sie sich selbständig machte.Nach Aufenthalten in Mailand und Paris lebt sie heute mit ihrer Familie in Konstanz.

 

 

 

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. Februar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783423215695
  • ISBN-13: 978-3423215695
  • ASIN: 3423215690

mamenu

2 Gedanken zu „(REZENSION) Lotusblut von Judith Winter

  1. Hallo Manuela,
    mir hat der erste Band auch besser gefallen. Und den dritten Band Sterbegeld fand ich dann ebenfalls wieder sehr gut. Ich habe die Reihe gar nicht weiter im Blick, vielleicht gibt es noch mehr Bände.
    Danke für deine Vorstellung, ich schaue mal, was die Autorin neues zu biien hat.

    lg Barbara

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