(REZENSION) Azurblau für zwei von Emma Sternberg

Ein Sommer auf Capri.Persönliche Assistentin für Recherche und Schreibarbeiten gesucht.Isa ist an einem Tiefpunkt angekommen,als sie diese Anzeige liest.Also packt sie ihre Koffer,fliegt nach Italien und trifft die glamouröse Schriftstellerin Mitzi,die mit 75 Jahren ihre Memoiren aufschreiben will.Im Schatten der Zitronenbäume findet Isa langsam ihre Leichtigkeit wieder. Mitzi dagegen wird immer aufgewühlter.Denn in ihrer Erinnerung wird ein Sommer vor sechzig Jahren lebendig.Und eine große Liebe,die immer unerfüllt blieb.

 

Als ich das Cover vom Buch sah, musste ich mir gleich den Klappentext durch lesen.Wenn man das Cover sieht, erinnert das schon an Sommer, Sonne und Urlaub.Das kann man bei dieser Jahreszeit gut gebrauchen. Also habe ich beschlossen, diese Geschichte zu lesen.Den Anfang der Geschichte fand ich sehr gut, denn ich habe mit Isa richtig mit gelitten und konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil sie mir beim lesen doch schon sehr leid tat. Ich fand sie von Anfang an gleich sympatisch und so hat das lesen erst richtig Spaß gemacht. Als sie dann in Italien angekommen ist, konnte man beim lesen das Urlaubs-Feeling richtig spüren. Die Autorin hat beim schreiben alles für mich gut rüber gebracht, sodass man glaubt, das man in Italien selber Urlaub macht und selbst alles miterlebt. Auch Mitzi hat mir in ihrer Art sehr gut gefallen, da sie ja auch schon einiges mit ihren 75 Jahren erlebt hat. Doch irgendwann, ab der Mitte fand ich dann so gut wie diese Geschichte angefangen hat,  so läuft es leider nicht mehr weiter. Irgendwie hatte ich dann ein paar Probleme beim lesen, denn da fingen irgendwelche Zeitsprünge an, die mich dann etwas gestört haben. Immer wenn es wieder spannend wurde, kam ein Zeitsprung und alles war wieder hin. Das hätte man vielleicht etwas anders machen können. Somit hatte ich dann nachher das Gefühl, das sich die Seiten etwas da hin ziehen und die Geschichte irgendwie kein ende nimmt. Trotzdem fand ich jetzt nicht, das ich keinen Spaß beim lesen hatte, schon alleine das Urlaubs-Feeling beim lesen fand ich super und der Schreibstil war soweit flüssig und leicht. Die Zeitsprünge fand ich schon etwas gewöhnungsbedürftig und das war auch das einzige was mich gestört hat.

 

 

Emma Sternberg wurde 1979 in Hamburg geboren.Nach acht Semestern Medienwissenschaft hat sie einen Job beim Radio bekommen und ihre Magisterarbeit nie zu Ende geschrieben,was sie bis heute bereut wenn auch nur ein bisschen.

 

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: Originalausgabe (14. Mai 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453422112
  • ISBN-13: 978-3453422117

mamenu

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